Mensch, Maschine!

Der Pflegenotstand spitzt sich zu, unsere Gesellschaft ist zunehmend überaltert. So rechnet die Weltgesundheitsorganisation damit, dass sich die Zahl der über 85-Jährigen in Europa bis ins Jahr 2050 verdreifachen wird. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, Gesundheitspersonal zu rekrutieren.

Werden wir bald nur noch von sozial interagierenden Robotern gepflegt? Nein, sind sich Wissenschaftlerin Heidrun Becker und Ethiker Oliver Bendel in der Titelgeschichte des neuen «Stroms» einig – dieser geht im März an die Kundenhaushalte. «Eine Maschine wird es nie schaffen, flexibel auf all die komplexen Einzelfälle einzugehen, wie sie in der Medizin eben auftreten», ist Becker überzeugt.

Und doch, was in Japan oder Amerika teils schon Realität ist, hat auch in der Schweiz Einzug gehalten: Roboter im Gesundheitswesen. Ihr Einsatzgebiet beschränkt sich allerdings derzeit meist auf die Erledigung schwerer Arbeiten. Ethiker Oliver Bendel sieht aber weiteres Potenzial – den Roboter als Gesprächspartner für den Menschen zum Beispiel: «Aber nur, wenn der Patient erkennen kann, dass es sich um eine Maschine handelt.»

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