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Acht Trends im Content Marketing in 2018

Content is King. Heute wie morgen. Die Bedeutung von relevantem Content wird auch künftig weiter zunehmen. Das Content Marketing Forum (CMF) hat die acht wichtigsten Trends im Content Marketing für das Jahr 2018 für Sie zusammengetragen.

 

1. Killing Marketing: Alles wird anders.

Ein Strukturwandel in der Kommunikation führt zum Verschwinden des klassischen Marketingdenkens. So sagen es der «Godfather of Marketing», Joe Pulizzi und Roberte Rose in «Killing Marketing», dem wichtigsten Marketing-Buch für das Jahr 2018. Unternehmen sind Marken geworden, Marken zu Medien. Immer mehr grosse Unternehmen gründen ihre eigenen Agenturen. Ein Erfolgsrezept? Das wird sich zeigen, wenn sich die Konzernagenturen auf den freien Markt behaupten müssen.

 

2. Mehr Haltung, bitte: Glaubwürdigkeit schafft Resonanz.

Gutes Marketing ist authentisch und glaubwürdig. Und das ist, wer als Unternehmen eine Haltung einnimmt, Werte kommuniziert und aktiv dafür eintritt. Laut dem Marktforschungsinstitut «Heute und Morgen» halten vor allem jüngere Frauen und Männer zwischen 18 und 25 Content Marketing für besonders glaubwürdig. Bei Native Advertising hingegen fühlen sich viele Befragte angelogen. Für Agenturen heisst das: Sie müssen ihren Kunden konsequent zum Kommunizieren mit offenem Visier raten.

 

3. Von Big Data zum Smart Data: die neue Ebene des Content Marketings

Der Trend zur intensiven Datennutzung setzt sich fort. Gleichzeitig herrscht grosse Unsicherheit, was die sinnvolle und erlaubte Datennutzung angeht. Bessere Analysewerkzeuge bringen jetzt aber den Durchbruch. Statt der Onesize-fits-all-Webseite sind Echtzeitanpassungen angesagt, die eine Webseite datenbasiert in Sekundenbruchteilen auf die individuellen Bedürfnisse der User zuschneiden. Smart Data befördert Content Marketing auf eine neue Ebene.

 

4. Nicht ohne Strategie: der einzige Weg zum messbaren Erfolg

Laut Studien des cmf haben lediglich 37 Prozent der US-amerikanischen und 48 Prozent der Unternehmen im Raum D-A-CH eine dokumentierte Content-Strategie. 53 Prozent geben an, dass die einzelnen Distributionskanäle nicht aufeinander abgestimmt sind und bei 47 Prozent kann der ROI nicht gemessen werden. Die Trendwende zeigt sich in einer zunehmenden Anzahl an Ausschreibungen und Projekten, die das strategische Zusammenspiel von Consulting, Content, Kreation und Technologie verlangen.

 

5. Vertrauen ist die Basis: von Micro- zu Nano-Influencern

Immer mehr Unternehmen erkennen, dass ihre Budgets in mehreren Micro-Influencern besser angelegt sind, als nur bei einem Mega-Influencer. Erstere verfügen zwar über weniger, aber engagiertere Follower mit mehr Likes, Shares und Kommentaren. Zudem sind sie Spezialisten auf ihrem Gebiet. Davon profitieren insbesondere Unternehmen, die Nischenprodukte verkaufen und nicht die breite Masse, sondern definierte Zielgruppen mit hoher Aufmerksamkeit für bestimmte Themen, erreichen wollen.

 

 6. Kommunizieren in Echtzeit: mehr Interaktion dank Live Content

Etwa 120 Minuten am Tag verbringen wir im Schnitt mit Smartphone Apps. Hier liegt das Potenzial für Live Content: Dieser lässt sich beispielsweise in Social Media Apps exklusive live ausspielen, Live-Kommentare und Fragen können so optimal eingebettet werden. Dadurch erzielt Live Content regelmässige, höhere Interaktionsraten. Das A und O sind ein gutes Community-Management, eine vorausschauende Szenarien-Planung und eine sichergestellte Übertragungsqualität.

 

 7. War for Talents: Job-Recruiting mit Content Marketing

Laut GenY-Baromener beschäften sich 84 Prozent von 500’00 Befragten weltweit mit Themen Karriere, Job, Arbeitgeber und Bewerbung. Gleichzeitig ist die Generation Y sehr contentaffin und sucht aktiv glaubwürdige und hilfreiche Inhalte, die Orientierung und Unterstützung geben. Ideale Voraussetzungen für den Einsatz von Content Marketing im Employer Branding und Recruiting. Das bedeutet allerdings auch, dass Unternehmen die hohen Qualitätsansprüche der begehrten High Potentials zufriedenstellen müssen.

 

8. Interaktion mit dem User: digitale Omnipräsenz mit Contextual Content

Das «Internet of Things »hat dazu geführt, dass Content auf völlig neue Art und Weise in unseren Alltag integriert wird. Ob sprachaktivierte Smart-Speaker, Proximity-Marketing oder Geräte -Pairing: Contextual Content ermöglicht völlig neue Interaktionen mit dem Kunden. Der Erfolg basiert auf dem unmittelbaren Nutzen: optimierte Sevices, automatisierte Dienste oder unterhaltende Customer Experience.  Ohne klare Vorteile und transparente Opt-in-Möglichkeiten kann Contextual Content bedrohlich wirken.

 

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