So nutzt die Schweiz Wind und Sonne

Donnerstag, 21. Juli 2022


Wind- und Sonnenenergie werden in der Schweiz nicht in allen Kantonen gleich intensiv genutzt. Das offenbart ein Blick auf die aktuell installierten Solar- und Windstromanlagen. Die Unterschiede sind dabei teilweise gewaltig. Natürlich hat dies auch mit den topografischen und meteorologischen Gegebenheiten zu tun. Doch diese Dinge alleine erklären die Unterschiede nicht oder nur unvollständig.

Es spielen auch politische Konstellationen in den Kantonen, die Anzahl Einwohnerinnen und Einwohner, die Fläche des Kantons, die wirtschaftliche Kaufkraft und das Ausmass der Fördergelder eine Rolle. Aufgrund der Lage wäre das Tessin, die Sonnenstube der Schweiz, prädestiniert für Photovoltaikanlagen. Doch erstaunlicherweise hat es im Kanton Bern die meisten solcher Anlagen.



Was alle Kantone gemeinsam haben: Das Ausbaupotenzial ist sehr, sehr gross. Im Jahr 2020 hat der Solarstrom vier Prozent der gesamten Nettostromerzeugung ausgemacht. Der Windanteil mass gar nur 0,22 Prozent. Gemäss einer Studie des Bundesamts für Energie liegt das ausschöpfbare Solarstrompotenzial auf Schweizer Gebäuden bei 67 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr. Beim Wind zeichnet sich ein ähnliches Bild ab.



Wie sieht es bei Ihnen zu Hause aus? Haben Sie sich ebenfalls schon überlegt, Sonnenkollektoren zu installieren – vorausgesetzt, Sie besitzen Wohneigentum und die für eine entsprechende Installation notwendigen Voraussetzungen. Wenn nicht: Was sind aus Ihrer Sicht die Gründe, die gegen solche Anlagen sprechen? Falls doch: Wie zufrieden sind Sie mit den Anlagen? Schreiben Sie uns auf unseren Social-Media-Kanälen und teilen Sie uns Ihr Feedback mit. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!