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Die besten Content Marketing-Werkzeuge

Werkzeuge für die Planung und Umsetzung von Content Marketing-Massnahmen gibt es viele: mit strategischem Unterbau, cleverem Monitoring oder zur Unterstützung von Redaktoren und Grafikern. Wir zeigen, worauf es ankommt.

«Wir brauchen Content.»
«Aber wir haben doch schon ein Konto!»
«Content!»
«Aha.»

Immer mehr Unternehmen sind sich bewusst, dass flotte Sprüche und platte Werbespots nicht mehr ausreichen, um die reizüberfluteten Kunden zu erreichen. Aufmerksamkeit verlangt nach einer neuen Strategie, die im Kern darauf beruht, die Kunden zu mögen. Nur wer sie ins Zentrum seines Handelns rückt, gewinnt. Das bedeutet in der Kommunikation stets danach zu fragen, was Kunden gerade suchen, wonach ihnen das Herz begehrt, welche Sorgen und Nöte sie umtreibt und welche Informationsdefizite sie haben.

Wider die Excel-Redaktionsplanung

«Wir brauchen ein Tool.»
«Aber wir haben doch schon Word. Und Excel!»
«Tool!»
«Aha.»

Mitarbeitende müssen sich von Kampagnen-Verwaltern zu Geschichten-Erzählern im eigenen Unternehmen wandeln. Sie werden zu hausinternen Journalisten, die aufgreifen, was die Kunden interessiert. An Word und Excel gewohnt, besteigen sie zuallererst diese alten Schlachtrösser. Content ist jedoch kein administrativer Vorgang, ein Artikel kein Serienbrief, ein Konzept kein Textbaustein. Sondern eine höchst individuelle Angelegenheit, denn gute Geschichten entstehen im Kern aus der Unternehmenskultur, werden mit Firmenbotschaften sanft aufgeladen und danach in die Kanäle gespielt. Für das Kreieren von Unternehmensgeschichten sind andere Werkzeuge als Word und Excel deshalb eindeutig besser geeignet.

Scompler etwa. Die komplexe Onlineanwendung von Content-Marketing-Guru Mirko Lange liefert den strategischen Unterbau gleich mit; und in der teuersten Version ist die Strategieberatung inklusive. Die Basisversion ist für einen User kostenlos; vortrefflich lässt sich damit der eigene Blog planen. Doch Soloprojekte sind nicht des Scomplers Ding: Die integrierten Workflows mit Zuordnungen für Kolleginnen und Kollegen erinnern daran, dass gute Kommunikation stets Teamarbeit ist. Scompler ist voll auf Content Marketing ausgerichtet und enthält Publishing-Funktionen.

Viele andere Tools gehen den umgekehrten Weg. Selbst Evernote mit seinen Notizbüchern, Checklisten, Chats und Business Spaces lässt sich für die Arbeit an Contentprojekten nutzen, allerdings nur, wenn zuerst die Methodologie definiert und Evernote dazu eingerichtet wird – schliesslich ist der grüne Elefant vielfältig einsetzbar. Auch zum Sammeln von Steuerbelegen.

ClickUp ist ein neuer Player im Markt der Produktivitätsplattformen. Auch damit lassen sich Contentprojekte managen, jedoch ganz ohne strategische Beratung. Statt Word sind neuere Editoren übrigens empfehlenswerter. IA-Writer etwa, mit direkter Anbindung an WordPress-Blogs und Medium.com. Auch nicht zu verachten: Bear Writer.

Tools aus der SoMe-Welt

Zahlreiche Tools kommen aus der Social-Media-Welt und sind aus dem Monitoring der vielen kleinen und grossen Glücks- und Sturmgefühle im Netz entstanden. Dazu gehört Hootsuite. Damit können Geschichten zentral erfasst, auf verschiedenen Kanälen ausgespielt und gleichzeitig die Reaktionen darauf überwacht werden. Mit Hootsuite sind Social-Media-Verantwortliche und Agenturen mit der Welt da draussen verbunden und bekommen alles mit, was die Kunden bewegt. Und können umgehend darauf reagieren. Denn die beste Shitstorm-Prophylaxe ist es, die aufziehenden Wolken rechtzeitig zu erkennen und Hagelraketen des Content Marketings hinaufzuschicken: Gegenbeispiele und Geschichten rund um die kritisierten Services und Produkte.

Contentbird zwitschert ebenfalls auf allen Kanälen, bildet den gesamten Schöpfungsprozess von digitalem Content von der Keyword-Analyse bis zum fertigen Beitrag ab. Mit Hubspot werden sich vor allem die Freunde des Inbound Marketings wohlfühlen, die Redaktoren und Kreativen weniger. Das Tool liefert eine Fülle an Marketingdaten, die – klug analysiert – zu besseren Contentumsetzungen führen.

Die besten Tools überhaupt

«Das Wesentliche jedoch ist für die Tools unsichtbar». Diese Abwandlung eines berühmten de Saint-Exupéry-Zitats gilt auch für Content Marketing Tools. Sie legen einen verlässlichen Pfad zum Erfolg mit gutem Content. Doch sie können einem letztlich die Entscheidung nicht abnehmen, aus welchen Botschaften spannende Geschichten entstehen, die Kundinnen und Kunden lieben oder nützlich finden. Sie wissen nicht, dass die Zahlen lügen können: Was nützen Millionen von Klicks auf einen Inhalt, der keine Wirkung erzielt, weil das Unternehmen und seine Produkte sozusagen eine heftige Liebesattacke erleiden, die zu keiner nachhaltigen Kundenbindung führt?

Klickraten zu erzielen ist die einfachste Sache der Welt. Klug mit Botschaften aufgeladenen Content, der ankommt, eine Kunst, für die es eine externe Sicht auf das Unternehmen und seine Produkte braucht. Die Content Agentur hört zu, denkt mit und entwickelt stellvertretend für die späteren Content-User Inhalte, die wirken. Unternehmen können sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Ihre Produkte. Ihre Services. Und die Liebe zu ihren Kunden. Ein gutes Tool ist der Kopf. Das beste überhaupt jedoch sitzt in der Brust.

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